Bremen hauptbahnhof

Bremen hauptbahnhof: Geschichte, Architektur, Verkehr und wichtige Informationen

bremen hauptbahnhof ist weit mehr als nur ein Ort, an dem Züge ankommen und abfahren. Der zentrale Bahnhof der Hansestadt Bremen verbindet die Stadt mit zahlreichen Regionen in Deutschland und Europa und ist gleichzeitig eines der auffälligsten historischen Bauwerke der Stadt. Mit seiner roten Backsteinfassade, der repräsentativen Empfangshalle und seiner Lage nahe der Bremer Innenstadt verbindet der Bahnhof Geschichte, Architektur und modernen Verkehr auf besondere Weise.

Der heutige Hauptbahnhof wurde Ende des 19. Jahrhunderts nach Entwürfen des Architekten Hubert Stier errichtet. Das Gebäude gehört zu den bedeutenden erhaltenen Großstadtbahnhöfen des Historismus in Deutschland und steht seit 1973 unter Denkmalschutz.

Gleichzeitig ist der Bahnhof ein moderner Verkehrsknotenpunkt. Nach Angaben der Stadt Bremen nutzen täglich rund 120.000 Reisende und Besucher den Bahnhof. Auf neun Gleisen verkehren zahlreiche Fern- und Nahverkehrszüge.

Wer Bremen besucht, kommt deshalb häufig schon am Hauptbahnhof mit der Geschichte und dem modernen Leben der Stadt in Kontakt.

bremen hauptbahnhof als Tor zur Stadt

Der Bremer Hauptbahnhof liegt nordöstlich der historischen Innenstadt und ist dadurch ein wichtiger Ausgangspunkt für Besucher. Von hier aus lässt sich das Zentrum relativ schnell zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.

Der Marktplatz mit dem Bremer Rathaus und dem Roland liegt ungefähr zehn Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Mit Straßenbahn oder Bus lassen sich außerdem weitere zentrale Bereiche der Stadt bequem erreichen.

Diese Lage macht den Bahnhof besonders praktisch für Reisende, die Bremen zum ersten Mal besuchen.

Schon beim Verlassen des Bahnhofs bekommt man einen Eindruck davon, wie eng Verkehr und Stadtentwicklung miteinander verbunden sind. Rund um den Bahnhof befinden sich Hotels, Geschäfte, Restaurants und weitere Einrichtungen.

Direkt gegenüber liegt außerdem das City Gate Bremen, das seit 2019 zusätzliche Gastronomie-, Büro-, Hotel- und Einkaufsmöglichkeiten bietet.

Die Geschichte des Bremer Hauptbahnhofs

Die Geschichte des heutigen Bahnhofs reicht bis in das 19. Jahrhundert zurück. Der heutige Bau wurde zwischen 1886 und 1891 errichtet. Der Entwurf stammt vom hannoverschen Architekten Hubert Stier.

Die Eröffnung des Bauwerks erfolgte um 1890. Damals war der Eisenbahnverkehr ein Zeichen für wirtschaftlichen und technischen Fortschritt. Große Bahnhöfe wurden nicht nur als funktionale Verkehrsanlagen geplant, sondern auch als repräsentative Stadttore.

Das zeigt sich besonders deutlich in Bremen.

Der Bahnhof sollte Reisende nicht einfach nur von einem Gleis zum anderen führen. Er sollte gleichzeitig einen positiven Eindruck von der Stadt vermitteln. Große Gebäude, dekorative Fassaden und repräsentative Eingangshallen waren deshalb wichtige Bestandteile der damaligen Bahnhofskultur.

Der Bremer Hauptbahnhof ist ein besonders gut erhaltenes Beispiel für diese Entwicklung.

Das Landesamt für Denkmalpflege bezeichnet ihn als eines der bedeutenden Großbauwerke des Historismus in Bremen.

Architektur und Stil des bremen hauptbahnhof

Ein Blick auf die Fassade zeigt schnell, dass der Bremer Hauptbahnhof kein gewöhnliches Bahnhofsgebäude ist.

Das Bauwerk wurde im Stil der Neorenaissance beziehungsweise des Historismus gestaltet. Charakteristisch sind die Backsteinfassade, die symmetrische Gestaltung und zahlreiche dekorative Elemente.

Der Historismus war eine architektonische Epoche, in der ältere Baustile neu interpretiert wurden. Dazu gehörten beispielsweise Neogotik, Neoromanik und Neorenaissance.

In Bremen wurde dieser Ansatz besonders wirkungsvoll umgesetzt.

Die Fassade des Hauptbahnhofs enthält außerdem bildhauerische Arbeiten. Allegorische Darstellungen beziehen sich unter anderem auf Industrie, Handel, Eisenbahnverkehr und Schifffahrt. Diese Motive passen hervorragend zur Geschichte Bremens als Handels- und Hafenstadt.

Ein Bauwerk mit symbolischer Bedeutung

Die Gestaltung des Bahnhofs erzählt damit gewissermaßen eine Geschichte.

Industrie und Handel waren für die Entwicklung Bremens wichtig. Gleichzeitig verband die Eisenbahn die Stadt mit anderen wirtschaftlichen Zentren. Die Schifffahrt wiederum war seit Jahrhunderten ein wesentlicher Teil der Bremer Identität.

So gesehen ist die Architektur nicht bloß Dekoration. Sie spiegelt die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt im späten 19. Jahrhundert wider.

Die historische Empfangshalle

Eine der beeindruckendsten Bereiche des Bahnhofs ist die historische Empfangshalle.

Die Stadt Bremen bezeichnet sie als denkmalgeschütztes architektonisches Prunkstück. Sie wurde ebenfalls nach den Vorstellungen von Hubert Stier gestaltet und vermittelt noch heute einen Eindruck davon, wie repräsentativ Bahnhöfe früher geplant wurden.

Besonders interessant ist die Wandgestaltung im Inneren.

Ein großes Wandmosaik wurde erst im Jahr 2000 wiederentdeckt und anschließend restauriert. Damit wurde ein wichtiges Detail der historischen Ausstattung für Besucher wieder sichtbar.

Auch die ursprüngliche Ausstattung der Empfangshalle war ausgesprochen aufwendig. Das Landesamt für Denkmalpflege beschreibt den Bahnhof als bedeutendes Beispiel für die historische Architektur des späten 19. Jahrhunderts.

Wer durch die Halle geht, kann deshalb nicht nur einen Zug erreichen, sondern gleichzeitig ein Stück Bremer Architekturgeschichte erleben.

bremen hauptbahnhof als moderner Verkehrsknotenpunkt

Trotz seiner historischen Fassade erfüllt der Bahnhof heute eine sehr moderne Funktion.

Er verbindet Bremen mit zahlreichen deutschen Städten und Regionen. Dabei kommen verschiedene Zugarten zum Einsatz, darunter ICE, IC/EC und Regionalzüge.

Nach Angaben der Stadt Bremen gibt es am Bahnhof neun Gleise. Pro Tag verkehren dort ungefähr 100 Fernverkehrszüge und 410 Nahverkehrszüge.

Diese Zahlen zeigen, wie wichtig der Bahnhof für die Mobilität in Norddeutschland ist.

Bremen liegt außerdem geografisch günstig zwischen mehreren bedeutenden Städten. Verbindungen bestehen beispielsweise in Richtung Hamburg, Hannover, Osnabrück und Nordrhein-Westfalen. Auch zahlreiche weitere Ziele lassen sich mit Umstiegen erreichen.

Die Deutsche Bahn nennt beispielsweise ungefähr eine Stunde Fahrzeit von Bremen nach Hamburg und etwa drei Stunden nach Berlin, abhängig von der jeweiligen Verbindung.

Verbindungen mit ICE und IC

Für längere Reisen ist der Hauptbahnhof besonders wichtig.

Der Fernverkehr verbindet Bremen mit verschiedenen deutschen Großstädten. Je nach Fahrplan können Reisende direkte oder umsteigefreie Verbindungen nutzen.

Zu den wichtigen Fernverkehrszielen gehören unter anderem:

  • Hamburg
  • Berlin
  • Hannover
  • Frankfurt am Main
  • München
  • Nordrhein-Westfalen
  • weitere Städte entlang wichtiger Bahnstrecken

Die tatsächliche Fahrzeit und die Anzahl der direkten Verbindungen hängen jedoch vom jeweiligen Reisetag und Fahrplan ab.

Wer eine Reise plant, sollte deshalb vor der Abfahrt die aktuelle Verbindung prüfen. Gerade bei Baustellen, saisonalen Änderungen oder kurzfristigen Störungen können sich Fahrzeiten ändern.

Regionalverkehr rund um Bremen

Neben dem Fernverkehr spielt der Regionalverkehr eine zentrale Rolle.

Menschen aus dem Bremer Umland nutzen den Hauptbahnhof täglich für den Weg zur Arbeit, zur Schule, zur Universität oder zum Einkaufen. Regionalzüge verbinden Bremen mit zahlreichen Städten und Gemeinden in Niedersachsen und darüber hinaus.

Dadurch ist der Bahnhof nicht nur für Touristen wichtig.

Für viele Menschen ist er ein Teil des täglichen Lebens.

Regionalverkehr bietet außerdem eine praktische Möglichkeit, Bremen als Ausgangspunkt für Ausflüge zu nutzen. Wer beispielsweise Orte in Norddeutschland besuchen möchte, kann häufig eine Regionalverbindung vom Hauptbahnhof nehmen.

Straßenbahn und Bus direkt vor dem Bahnhof

Ein großer Vorteil des bremen hauptbahnhof ist die direkte Verbindung zum städtischen Nahverkehr.

Vor dem Bahnhof befindet sich der Bahnhofsvorplatz mit Anschlüssen an Busse und Straßenbahnen der BSAG. Außerdem gibt es dort ein BSAG-Kundencenter.

Damit können Reisende nach der Ankunft schnell weiterfahren.

Das ist besonders praktisch, wenn das eigentliche Ziel nicht direkt am Bahnhof liegt.

Wer zum Marktplatz, in andere Stadtteile oder zu Veranstaltungsorten möchte, kann normalerweise eine passende Bus- oder Straßenbahnverbindung nutzen.

Warum dieser Umstieg so wichtig ist

Ein moderner Hauptbahnhof funktioniert heute nicht isoliert.

Er muss verschiedene Verkehrsmittel miteinander verbinden. Bahn, Straßenbahn, Bus, Taxi, Fahrrad und Fußverkehr gehören zu einem größeren Mobilitätssystem.

Der Bremer Hauptbahnhof erfüllt genau diese Rolle.

Geschäfte und Gastronomie im Bahnhof

Ein Bahnhof muss heute mehr bieten als Fahrkarten und Bahnsteige.

Im Bremer Hauptbahnhof befinden sich zahlreiche Geschäfte und gastronomische Angebote. Die Stadt Bremen nennt rund 30 Geschäfte, die täglich geöffnet sind.

Das macht den Bahnhof auch für Menschen praktisch, die nur kurz auf einen Zug warten.

Je nach Bedarf können Reisende beispielsweise:

  • etwas essen oder trinken,
  • kleine Einkäufe erledigen,
  • Reisebedarf kaufen,
  • Zeit vor der Abfahrt überbrücken,
  • Dienstleistungen rund um die Reise nutzen.

Gerade bei langen Zugreisen ist das hilfreich.

Fernbusterminal in der Nähe

Nicht nur Züge spielen rund um den Bremer Hauptbahnhof eine Rolle.

In der Nähe befindet sich auch das Bremer Fernbusterminal. Von dort gibt es unter anderem Verbindungen nach Berlin, Köln, Düsseldorf, Groningen, Antwerpen und Prag.

Damit entsteht rund um den Hauptbahnhof ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für verschiedene Formen des öffentlichen Verkehrs.

Für Reisende bedeutet das mehr Auswahl.

Je nach Strecke, Preis und gewünschter Reisezeit kann ein Fernbus eine Alternative zum Zug sein.

Übersee-Museum in unmittelbarer Nähe

Eine weitere Besonderheit der Lage ist die Nähe zum Übersee-Museum Bremen.

Das Museum befindet sich direkt neben dem Hauptbahnhof und beschäftigt sich unter anderem mit Kultur, Natur und Handel. Die Lage ist für Reisende sehr praktisch, weil ein Museumsbesuch problemlos mit einer Zugreise verbunden werden kann.

Wer etwas Zeit vor einer Zugabfahrt hat, kann die Umgebung erkunden und beispielsweise das Museum besuchen.

Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie der Hauptbahnhof nicht nur Verkehrspunkt, sondern auch Ausgangspunkt für kulturelle Erlebnisse sein kann.

City Gate Bremen und Umgebung

Gegenüber des Bahnhofs befindet sich das City Gate Bremen.

Das moderne Gebäude ergänzt die historische Architektur des Bahnhofs durch ein zeitgemäßes Stadtbild. Dort befinden sich unter anderem Hotels, Gastronomie, Büros und Einkaufsmöglichkeiten.

Dadurch treffen direkt am Bahnhof zwei unterschiedliche architektonische Zeiten aufeinander.

Auf der einen Seite steht der historische Hauptbahnhof aus dem späten 19. Jahrhundert. Auf der anderen Seite befindet sich ein modernes Stadtquartier.

Dieser Kontrast macht den Bereich rund um den Bahnhof besonders interessant.

Von bremen hauptbahnhof zur Bremer Innenstadt

Für Touristen ist die Lage des Bahnhofs besonders praktisch.

Der Marktplatz lässt sich von dort ungefähr in zehn Minuten zu Fuß erreichen. Dort befinden sich einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Bremens.

Dazu gehören unter anderem:

  • das Bremer Rathaus,
  • der Bremer Roland,
  • der Bremer Dom,
  • die Bremer Stadtmusikanten,
  • die historische Innenstadt.

Wer etwas mehr Zeit hat, kann von dort aus weiter durch die Altstadt spazieren.

Auch das berühmte Schnoorviertel ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß erreichbar.

So kann der Hauptbahnhof der perfekte Startpunkt für einen Stadtrundgang sein.

bremen hauptbahnhof und Denkmalschutz

Der Hauptbahnhof ist nicht nur praktisch, sondern auch ein geschütztes Kulturdenkmal.

Er wurde 1973 unter Denkmalschutz gestellt. Das Landesamt für Denkmalpflege führt ihn als bedeutendes Bauwerk des Historismus.

Der Denkmalschutz soll sicherstellen, dass wichtige historische Elemente des Gebäudes erhalten bleiben.

Das ist bei einem täglich stark genutzten Bahnhof eine besondere Herausforderung.

Ein Bahnhof muss modernen Anforderungen entsprechen. Gleichzeitig dürfen historische Bauteile und Gestaltungselemente nicht einfach verloren gehen.

Diese Kombination aus Erhaltung und Modernisierung macht den Bremer Hauptbahnhof besonders interessant.

Warum die Architektur heute noch beeindruckt

Viele moderne Bahnhöfe sind vor allem funktional gestaltet.

Der Bremer Hauptbahnhof geht einen anderen Weg.

Seine Fassade besitzt eine starke visuelle Wirkung. Der rote Backstein, die symmetrische Gestaltung und die dekorativen Elemente machen das Gebäude zu einem markanten Bestandteil des Stadtbildes.

Die Stadt Bremen bezeichnet den Bahnhof deshalb als architektonische Besonderheit und als eines der modernen Verkehrszentren der Stadt.

Das klingt zunächst wie ein Widerspruch: ein historisches Gebäude und gleichzeitig ein moderner Bahnhof.

Tatsächlich ist genau diese Kombination seine größte Stärke.

Praktische Informationen für Reisende

Wer den Bremer Hauptbahnhof nutzen möchte, sollte einige einfache Punkte beachten.

Vor der Reise

  • Verbindung und Abfahrtszeit prüfen.
  • Bei Fernreisen möglichst frühzeitig am Bahnhof sein.
  • Auf Gleisänderungen achten.
  • Bei Umstiegen ausreichend Zeit einplanen.
  • Bei besonderen Bedürfnissen Informationen zur Barrierefreiheit prüfen.

Während des Aufenthalts

  • Den richtigen Bahnsteig kontrollieren.
  • Durchsagen beachten.
  • Bei längeren Wartezeiten die Geschäfte und gastronomischen Angebote nutzen.
  • Für eine Stadtbesichtigung genügend Rückkehrzeit einplanen.

Bei der Weiterfahrt

Wenn das endgültige Ziel außerhalb des Bahnhofs liegt, sollte man die Anschlussverbindung mit Bus oder Straßenbahn vorher prüfen.

Das spart Zeit und macht die Weiterreise entspannter.

bremen hauptbahnhof und Barrierefreiheit

Moderne Bahnhöfe müssen für möglichst viele Menschen zugänglich sein. Dazu gehören Reisende mit Rollstuhl, ältere Menschen, Familien mit Kinderwagen und Personen mit eingeschränkter Mobilität.

Informationen zur aktuellen Barrierefreiheit, zu Aufzügen und zu den verfügbaren Einrichtungen sollten vor einer Reise über die offiziellen Bahninformationen geprüft werden.

Das ist besonders wichtig, wenn ein Reisender auf bestimmte Zugänge oder Aufzüge angewiesen ist.

Da sich technische Anlagen und Betriebsbereiche verändern können, sind aktuelle Angaben zuverlässiger als ältere Reiseberichte.

Ein Bahnhof für Touristen und Einheimische

Der Bremer Hauptbahnhof erfüllt mehrere Funktionen gleichzeitig.

Für Touristen ist er das Eingangstor zur Stadt. Für Pendler ist er ein täglicher Verkehrspunkt. Für Geschäftsreisende verbindet er Bremen mit anderen Wirtschaftszentren. Für Einwohner bietet er Zugang zum regionalen und nationalen Bahnnetz.

Diese Mischung macht ihn zu einem der wichtigsten öffentlichen Orte der Stadt.

Rund 120.000 Menschen nutzen den Bahnhof täglich, wenn man Reisende und Besucher zusammen betrachtet.

Das ist eine beachtliche Zahl und zeigt, welche Bedeutung der Bahnhof für Bremen besitzt.

Interessante Fakten über den bremen hauptbahnhof

Einige Fakten sind besonders bemerkenswert:

MerkmalInformation
StandortBremen, Bahnhofsvorstadt
Bauzeit1886–1891
ArchitektHubert Stier
BaustilHistorismus / Neorenaissance
DenkmalschutzSeit 1973
Gleise9
Tägliche NutzerRund 120.000 Reisende und Besucher
FernverkehrICE, IC/EC und weitere Verbindungen
NahverkehrZahlreiche Regionalzüge
StadtverkehrBus und Straßenbahn vor dem Bahnhof
BesonderheitHistorische Empfangshalle
UmgebungÜbersee-Museum, City Gate und Innenstadt

Die Zahlen können sich im Laufe der Zeit ändern, insbesondere bei Zugangeboten und Fahrplänen. Für eine konkrete Reise sind deshalb aktuelle Bahninformationen entscheidend.

Die Bedeutung für Bremens Stadtentwicklung

Bahnhöfe beeinflussen Städte oft stärker, als man auf den ersten Blick denkt.

Sie schaffen Arbeitsplätze, ziehen Geschäfte und Hotels an und verbinden verschiedene Stadtteile miteinander. Besonders im 19. Jahrhundert beschleunigte der Eisenbahnausbau die Entwicklung vieler europäischer Städte.

Auch der Bremer Hauptbahnhof ist Teil dieser Geschichte.

Seine Lage zwischen Innenstadt und weiteren wichtigen Einrichtungen macht ihn zu einem zentralen Element des Stadtgefüges.

Das historische Gebäude erinnert gleichzeitig an eine Zeit, in der Bremen seine Position als Handels- und Hafenstadt weiter ausbaute.

Historisches Erbe trifft modernen Alltag

Vielleicht ist genau das die interessanteste Eigenschaft des bremen hauptbahnhof.

Man kann morgens durch eine historische Eingangshalle gehen, einen modernen ICE nehmen und wenige Stunden später in einer anderen deutschen Großstadt ankommen.

Dabei verbindet der Bahnhof Vergangenheit und Gegenwart auf ganz natürliche Weise.

Die historische Architektur erinnert an das 19. Jahrhundert. Die modernen Zugverbindungen stehen für die Mobilität des 21. Jahrhunderts.

Beides gehört heute zusammen.

Warum sich ein Blick auf den Bahnhof lohnt

Wer Bremen besucht, sollte den Hauptbahnhof nicht einfach als Ort zum Umsteigen betrachten.

Schon die Fassade ist sehenswert. Die Empfangshalle bietet historische Details, und die Umgebung führt direkt zu verschiedenen kulturellen und touristischen Zielen.

Besonders interessant ist der Bahnhof für Menschen, die sich für Architektur und Stadtgeschichte interessieren.

Aber auch normale Reisende profitieren von seiner zentralen Lage.

Man kann ankommen, das Gepäck verstauen, einen Kaffee trinken und anschließend zu Fuß in Richtung Innenstadt aufbrechen.

Kurz gesagt: Der Bahnhof macht den Start in Bremen ziemlich unkompliziert.

Häufig gestellte Fragen zum bremen hauptbahnhof

Wo liegt der Bremer Hauptbahnhof?

Der Hauptbahnhof liegt am Bahnhofsplatz in der Bahnhofsvorstadt, nordöstlich der Bremer Innenstadt. Von dort ist das historische Zentrum schnell zu Fuß oder mit Bus und Straßenbahn erreichbar.

Wann wurde der bremen hauptbahnhof gebaut?

Das heutige Empfangsgebäude entstand zwischen 1886 und 1891 nach Entwürfen des Architekten Hubert Stier. Die Eröffnung erfolgte um 1890.

Wie viele Gleise hat der Bremer Hauptbahnhof?

Der Bahnhof verfügt über neun Gleise. Auf ihnen verkehren Fern- und Nahverkehrszüge.

Ist der Bremer Hauptbahnhof ein Denkmal?

Ja. Das Gebäude steht seit 1973 unter Denkmalschutz und gilt als bedeutendes Bauwerk des Historismus in Bremen.

Welche Züge fahren am Bremer Hauptbahnhof?

Am Bahnhof verkehren unter anderem ICE-, IC/EC- und Regionalzüge. Die konkreten Verbindungen hängen vom aktuellen Fahrplan ab.

Wie weit ist die Innenstadt vom Bahnhof entfernt?

Der Bremer Marktplatz ist ungefähr zehn Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof entfernt.

Gibt es Busse und Straßenbahnen am Hauptbahnhof?

Ja. Direkt am Bahnhofsvorplatz bestehen Anschlüsse an das Bremer Bus- und Straßenbahnnetz der BSAG.

Welche Sehenswürdigkeiten liegen in der Nähe?

In der Umgebung befinden sich unter anderem das Übersee-Museum, die Bremer Innenstadt, das Rathaus, der Roland und weitere historische Sehenswürdigkeiten.

Gibt es Einkaufsmöglichkeiten im Bahnhof?

Ja. Nach Angaben der Stadt Bremen gibt es im Bahnhof rund 30 Geschäfte und weitere Angebote für Reisende.

Warum ist der Bahnhof architektonisch besonders?

Der Bahnhof wurde im Stil des Historismus beziehungsweise der Neorenaissance gestaltet. Seine rote Backsteinfassade, die dekorativen Elemente und die historische Empfangshalle machen ihn zu einem markanten Bauwerk.

Fazit: bremen hauptbahnhof als Tor zu Geschichte und moderner Mobilität

Der bremen hauptbahnhof ist einer der wichtigsten Verkehrspunkte Bremens und gleichzeitig ein bemerkenswertes historisches Bauwerk. Seine Geschichte reicht bis ins späte 19. Jahrhundert zurück, als die Eisenbahn zunehmend zu einem Motor für Handel, Wirtschaft und Stadtentwicklung wurde.

Heute treffen an diesem Ort historische Architektur und moderner Bahnverkehr aufeinander. Das Gebäude von Hubert Stier gehört zu den bedeutenden erhaltenen Bauwerken des Historismus und steht seit 1973 unter Denkmalschutz. Gleichzeitig wird der Bahnhof täglich von rund 120.000 Reisenden und Besuchern genutzt.

Mit ICE-, IC/EC- und Regionalverbindungen, Bus- und Straßenbahnanschlüssen, Geschäften und seiner Nähe zur Innenstadt ist der Bahnhof für Reisende ausgesprochen wichtig. Hinzu kommen interessante Ziele wie das Übersee-Museum und das moderne City Gate in unmittelbarer Umgebung.

Wer Bremen besucht, sollte den Hauptbahnhof deshalb nicht nur als Start- oder Endpunkt einer Zugfahrt sehen. Er ist selbst ein Teil der Stadtgeschichte und ein gutes Beispiel dafür, wie ein historisches Gebäude erfolgreich mit den Anforderungen moderner Mobilität verbunden werden kann.

Amelie wnuk